Einsparmöglichkeiten im Bestand und bei Neuinvestition.
Gerne machen wir Sie auf folgende Veranstaltung aufmerksam.
Auch wir werden daran teilnehmen!
Durch Optimierung von Industrieöfen gewinnen Sie einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil!
Beim OTTI–Fachforum „Wärmebehandlungsanlagen energetisch optimieren“ vom
15. bis 16. November 2010 in Regensburg (PDF downloaden) sprechen Fachleute über die Möglichkeiten der Effizienzsteigerung in diesem sehr energieverbrauchsintensiven Industriesegment. Die Teilnehmer gewinnen Einblicke in Techniken, die sowohl im Bestand als auch beim Neubau von Anlagen einsetzbar sind und zum Energieeinsparen beitragen.
Unter dem Begriff Wärmebehandlungsanlagen verbergen sich eine Vielzahl von unterschiedlichen - kleinen bis sehr großen - Ofenanlagen in der Industrie. In diesen werden Bauteile und Komponenten aus Stahl und Nichteisenmetallen thermisch behandelt, um bestimmte Gebrauchseigenschaften wie Verschleißfestigkeit, Härte und Zähigkeit zu erzielen.
Die meisten Wärmebehandlungsprozesse (auch Thermoprozesse genannt) finden bei Temperaturen im Bereich um 1.000 °C statt. Der Energieverbrauch aller Thermoprozessanlagen in Deutschland lag nach Angaben des FHG-ISI Forschungsprojekt für BMBF bereits 1998 bei 266.667.000 MWh/a und damit bei 36,3 % des gesamten Energieverbrauchs der Industrie in Deutschland.
Etwa 2 Milliarden Euro pro Jahr könnten Betreiber - konservativ gerechnet – heute durch Einsatz effizienter Beheizungssysteme, moderner Isolierstoffe sowie durch Prozessoptimierung und regenerativer Energierückgewinnung einsparen.
Mit Wärmerückgewinnungssystemen kann die bei Thermoprozessen anfallende Abwärme genutzt und damit eine wesentliche Reduzierung der Betriebkosten erzielt werden.
Das geschätzte Gesamtenergie–Rückgewinnungspotential aller in Betrieb befindlichen Thermoprozessanlagen liegt in Deutschland bei 25%, dies entspricht der Leistung von sieben Atomkraftwerken.
Bereits ausgeführte Beispiele zeigen, dass die Amortisationszeiten für notwendige Zusatzinvestitionen zur energetischen Optimierung bei ca. zwei Jahren liegen, sodass einer praktischen Umsetzung eigentlich nichts im Wege stehen sollte!
Der fachliche Leiter, Herr Ing. (HTL) Helmut Egger ist seit Juli 2010 unabhängiger Industrieberater für die Bereiche Thermoprozesstechnik, Verfahrenstechnik und Energieeffizienz. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Thermoprozessanlagenindustrie als Konstrukteur, Technischer Leiter und Produktmanager. Zuletzt führte er die Geschäfte der Wolfgang Kohnle Wärmebehandlungsanlagen GmbH, Birkenfeld und war fünf Jahre als Vorstandmitglied des Fachverbands Thermoprozesstechnik im VDMA tätig.
Informationen bei
Dipl.-Geogr. Anna Fuchssteiner
OTTI Bereich Technik
Wernerwerkstraße 4,
D-93049 Regensburg
Telefon (0941) 2 96 88–28,
Telefax (0941) 2 96 88-31
Email: anna.fuchssteiner@otti.de
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