November 27, 2018

Der Weg ist das Ziel

Hin und wieder ist es an der Zeit einen Rückblick zu machen. In unserem Fall blicken wir zurück in die Jahre 2008 und 2012.

Im September 2008 hat sich unser junger Kollege Stefan für eine Lehrstelle in unserer Fertigung beworben. Heute – 10 Jahre später – ist er aus unserem Fertigungsteam nicht mehr wegzudenken und fester Bestandteil. Keine Anlage geht zu unseren Kunden hinaus, ohne dass Stefan seine Finger im Spiel hat.

Im Fall von Thomas schauen wir aufs Jahr 2012 zurück. Er hat sich für eine Stelle in der mechanischen Konstruktion im After Sales Service beworben. Nach einigen Lehrjahren hat es ihn aber weg vom After Sales hin zu einer anderen Abteilung geführt. Konstruieren könnte er zwar noch, aber er hat AutoCAD gegen seine jetzige berufliche Tätigkeit als Projektleiter getauscht.

Liebe Kollegen, es ist nun schon einige Zeit her, aber könnt ihr euch noch an eure ersten Tage bei AICHELIN erinnern?

Thomas:
Ich kann mich noch genau an meine erste Konstruktionsaufgabe erinnern. Ich habe damals eine Zwischentüre konstruiert und war ziemlich enttäuscht, als ich sah, wie viele Fehler ich gemacht hatte. Mein damaliger Pate, Gerhard, war aber sehr geduldig, erklärte mir alles genau und gab mir so die Möglichkeit, mich zu verbessern.

Stefan:
In meinen ersten Tagen war alles neu und aufregend, aber auch manchmal schwierig, all das Neue aufzunehmen, da ich kaum Erfahrung mit der Arbeitswelt hatte.

Ihr habt klein angefangen und euch Stufe für Stufe hinaufgearbeitet. Könnt ihr uns einen kleinen Einblick in eure Entwicklung geben?

Thomas:
Zu Beginn arbeitete ich vorwiegend meinem Paten zu. Später erhielt ich eigene Konstruktionsaufgaben und meine ersten eigenen kleinen Projekte, welche ich leiten durfte. Ich erhielt dann schrittweise immer größere und komplexere Projekte und war damals richtig stolz, ein Projekt mit einigen Hunderttausend Euro Umsatz zu leiten. Mittlerweile verantworte ich Projekte, die um ein Vielfaches größer und komplexer sind.

Stefan:
Angefangen habe ich 2008 mit einer Lehre zum Elektroanlagentechniker. Noch in der Lehrzeit habe ich den Kollegen in der Prüfabteilung für ein halbes Jahr ausgeholfen, bis ich dann zum Bundesheer gekommen bin. Danach wurde ich wieder gut aufgenommen und begann bald als Teamleiter in der Fertigung. Nach einiger Zeit wechselte ich dann in den Anlagenversand und machte nebenbei meine Ausbildung zum Werkmeister.

Was ist euch bei euren Stationen besonders gut in Erinnerung geblieben?

Thomas:
Der Zusammenhalt in dem Unternehmen. Egal in welcher Abteilung ich war, ich habe mich eigentlich immer wohl gefühlt. Als ich Ende 2016 dann eine neue Herausforderung suchte, war ich wirklich froh, dass ich diese bei AICHELIN fand und hier bleiben konnte.

Stefan:
Meine Lehrzeit – in dieser Zeit habe ich mit meinen Lehrlingskollegen viel Neues lernen können. Zurückblickend hilft mir diese Erfahrung sehr, da ich daraus auch viel für den Umgang mit meinen Mitarbeitern gelernt habe.

Mit welchen Herausforderungen seid ihr in euren jetzigen Positionen konfrontiert? Was macht euch besonders Spaß dabei?

Thomas:
Als Projektleiter ist man einer von vielen Personen, die gemeinsam am Projekt arbeiten. Man hat aber irgendwie eine Sonderrolle, da man das Produkt nicht wirklich mitgestaltet. Man zeichnet nichts, man baut nichts zusammen, man stellt nichts ein. Als Projektleiter bin ich für die Koordination, Kommunikation und Steuerung des Projektes zuständig und muss auch am Ende für mein Projekt vor den Vorgesetzten und dem Kunden gerade stehen. Ich bin jedoch nie allein. Besonderen Spaß macht es mir, zu sehen, wie aus einer anfänglichen Idee eine Anlage entsteht. Auch die Dienstreisen und die vielen Kulturen, die man dabei kennenlernt, bereiten mir Freude.

Stefan:
Wir sind immer mit der Verantwortung für die termingerechte Auslieferung und dem damit verbundenen Termindruck konfrontiert. Spaß macht es, diese Herausforderungen gemeinsam mit meinen Mitarbeitern zu meistern. 

Und nun die berühmte Frage – um auch ein HR-Klischee erfüllen zu können: Wo seht ihr euch in 5 Jahren?

Thomas:
Ich habe einmal gelesen, dass es bei so einer Frage nur eine richtige Antwort gibt: „In 5 Jahren werde ich weiterhin erfolgreich Projekte für AICHELIN leiten“. Wenn ich aber ehrlich bin, so habe ich das Ziel, in 5 Jahren den einen oder anderen weiteren Schritt bei AICHELIN zu machen. Welche das genau sein werden, steht jedoch noch in den Sternen.

Stefan:
Auf jeden Fall noch bei AICHELIN, möglicherweise verstärkt in der Teamführung. 

Danke fürs Mitmachen – vielleicht machen wir in 5 Jahren nochmal einen Rückblick mit euch. Mal sehen, was sich bis dahin alles getan hat ;-)

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